Thema des Monats: Coaching im Führungsalltag

Coaching - professionelle Unterstützung für HöchstleistungCoaching als HR-Instrument ist für die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) Thema des Montas Februar 2012.

Die DGFP zeigt auf ihrer Website in Form von Berichten, Fachbeiträgen, News und Interviews sowie mit weiterführenden Links, was Coaching als HR-Instrument zu leisten vermag.

Laut DGFP lassen sich hierbei prinzipiell vier verschiedenen Modelle bzw. Möglichkeiten des betrieblichen Coachings unterscheiden mit jeweils unterschiedlichem Rollenverständnis des Coachs.

1. Der Coach als Berater: Die Leistung des Beraters besteht in der Anwendung kommunikativer Fähigkeiten sowie der Weitergabe und dem Austausch von Information. Der Erfolg der Beratung misst sich darin, ob es gelingt, Problemlösungen zu erarbeiten, die zufriedenstellendes Handeln im und für den Betrieb zu ermöglichen.

2. Der Coach als Pate: Er steht als Vorbild zur Verfügung und vermittelt durch Tradierung seiner eigenen Erfahrungen die Spielregeln der Organisation, stellt Kontakte her und stellt Informationen bereit. Zugleich ist die Beziehung zur betreuten Person auf Veränderung und Selbständigkeit ausgerichtet

3. Die Führungskraft als Coach: Im Modell des Linienvorgesetzten als Coach fungiert die Führungskraft als “Katalysator“ für den Einsatz der Fähigkeiten seiner Mitarbeiter in Hinblick auf die organisatorische Zielerreichung: Die Mitarbeiter sollen durch Unterstützung beim Ausbau von Fähigkeiten und bei der Entwicklung der Persönlichkeit in die Lage versetzt werden, die von ihnen erwartete Leistung zu erbringen.

4. Der Coach als Gefährte: Die Wirksamkeit der Unterstützung durch Gefährten beruht auf wenig formalisierter weil gleichrangiger Kommunikation, die zu Flexibilität und Offenheit im Umgang miteinander ermutigt, sowie auf der “Rückenstärkung”, die der einzelne in der Solidargemeinschaft erfährt.

Die Betonung der unverwechselbaren Einmaligkeit des Individuums zeichnet den erfolgreichen Coach aus und hebt ihn von unterstützenden Maßnahmen ab, die nach dem “Gießkannenprinzip” allen Mitarbeitern bzw. Führungskräften in gleicher Weise gerecht zu werden versuchen (wie es z. B. bei der Personal- und Führungskräfteentwicklung häufig der Fall ist). Das Bild vom Coach im Leistungssport macht deutlich, dass auch Spitzenleistung und professionelle Unterstützung durchaus zusammen passen.

(Quelle: www.dgfp.de; Foto: digitalart/freedigitalfotos.net)

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