Monatsarchiv: April 2012

80 Prozent befürchten Zunahme von Stress

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) berichtet von der zweiten Europäischen Meinungsumfrage zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Den Ergebnissen zufolge hält die überwiegende Mehrheit der Beschäftigten in Europa arbeitsbedingten Stress für bedenklich. Ipsos MORI führte die Umfrage im Namen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) durch und befragte über 35 000 Personen aus 36 europäischen Ländern zu aktuellen Arbeitsplatzthemen, darunter arbeitsbedingter Stress, die Bedeutung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und ein längeres Berufsleben.

Acht von zehn Beschäftigten in ganz Europa (80 %) sind der Ansicht, dass die Zahl der Personen, die unter arbeitsbedingtem Stress leiden, in den nächsten fünf Jahren zunehmen wird, wobei 52 % sogar von einer starken Zunahme ausgehen. Dies bestätigt die Ergebnisse der ESENER-Erhebung der EU-OSHA zu neuen und aufkommenden Risiken am Arbeitsplatz, laut der 79 % der Führungskräfte der Auffassung sind, dass Stress in ihren Unternehmen ein Problem ist. Stress bei der Arbeit hat damit für Unternehmen eine ebenso große Bedeutung wie Arbeitsunfälle.

Arbeitsbedingter Stress ist eine der größten Herausforderungen im Bereich Gesundheit und Sicherheit in Europa und stellt eine immense Belastung in Bezug auf menschliches Leiden und die wirtschaftliche Leistung dar. Laut der Umfrage stimmt die große Mehrheit der Europäer (86 %) außerdem darin überein, dass die Umsetzung von guten praktischen Lösungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit eines Landes notwendig ist, wobei 56 % dieser Aussage vehement zustimmen.

„Frühzeitige Burn-Out Prävention stellt einen hohe Wirtschaftsfaktor für die Unternehmen dar“, stellt Juergen Strauss, Business Coach und Spezialist für Burn-Out Prävention aus München fest. „Entscheidend für die Burn-out Prävention ist es, dabei zu unterstützen Burn Out Frühsignale, wie Leistungszwang und Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse, wahrzunehmen und als wichtigen Hinweis für eine notwendige Veränderung zu betrachten. Coaching unterstützt bei diesen Veränderungsprozessen mit wirkungsvollen Tools. Viele meiner Klienten lernten im Coaching erstmals ihren Fokus zu verändern und sich selbst als die wertvollste Person ihres Lebens anzuehmen und achtsam mit sich umzugehen“,  so Juergen Strauss weiter.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland sind wegen der Höhe der berufsbedingten Belastungen besorgt. 81 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der Stress im Job in den nächsten Jahren weiter wachsen wird. Damit liegt Deutschland bei der Umfrage auf dem vierten Platz. Nur auf Zypern, in Bulgarien und Griechenland rechnen noch mehr Befragte mit zusätzlichem Stress im Arbeitsalltag.

 

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Umfrage: Nur 32 Prozent der Berufstätigen planen ihre berufliche Laufbahn

Laut einer aktuellen Umfrage von LinkedIn, dem mit über 150 Millionen Mitgliedern weltweit größten Businessnetzwerk, wissen zwei Drittel (68 Prozent) der Berufstätigen nicht, wohin ihr Berufsweg sie führt. Gleichzeitig definieren sie “Soft Skills” als ausschlaggebend für ihre Karriere.

Für die Erhebung wurden über 7.000 Berufstätige in mehr als fünfzehn Ländern befragt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) nahmen 1.400 Menschen an der Befragung teil. Mit der Umfrage wurde Berufstätigen die Möglichkeit gegeben, ihre Laufbahn zu reflektieren: Wie zufrieden sind sie mit ihrem bisherigen Werdegang und ihrer Berufswahl, und was sind die entscheidenden Faktoren für ihren Erfolg.

Nur ein Drittel (32 Prozent) der Arbeitnehmer weiß, wohin die berufliche Laufbahn gehen soll. Die übrigen zwei Drittel (68 Prozent) hält Karriere für nicht planbar. Gleichzeitig definieren die deutschen Teilnehmer die folgenden “Soft Skills” oder Fertigkeiten als Schlüsselqualifikationen für den beruflichen Erfolg:

1. Starke Kommunikationsfähigkeit (58%)
2. Flexibilität (54%)
3. Gutes Netzwerken (54%)
4. Gelegenheiten nutzen (39%)
5. Aus Fehlern lernen (39%)

“Es ist bemerkenswert, wie wichtig Soft Skills für die berufliche Laufbahn sind. Eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und gutes Netzwerken sind unentbehrlich für den persönlichen Erfolg”, stellt Alexander Zipp, Marketing Manager bei LinkedIn für die DACH-Region, fest. “LinkedIn bietet Menschen die Möglichkeit, weltweit mit interessanten Personen in Kontakt zu treten und durch ein starkes Netzwerk die eigene Karriere voranzutreiben.”

„Wissenschaftliche Untersuchungen und die betriebliche Praxis haben die grosse Bedeutung von sogenannten Soft Skills längst belegt. Diese ‘weichen’ Faktoren, auch emotionale Intelligenz genannt, sind mittlerweile Schlüsselqualifikationen für den beruflichen Erfolg. Zu ihnen zählen beispielsweise Handlungsflexibilität, Ablenkungsresistenz, Eigeninitiative und Misserfolgsbewältigung“, sagt Juergen Strauss, Business Coach aus München. Er setzt in seinen Coachings ein Verfahren ein, mit dessen Hilfe 120 verschiedene Persönlichkeitskompetenzen differenziert gemessen und  analysiert werden.

„Karriere und Erfolg ist durchaus planbar“ so Juergen Strauss. „Mit Unterstützung eines erfahrenen Coachs ist es wichtig, zunächst Fragen wie ‚Was sind Ihre Ziele?‘, ‚Was begeistert Sie‘, ‚Was möchten Sie erreicht haben?‘ und ‚Was ist Ihnen wichtig‘ zu klären. Die intensive Beschäftigung in die eigene Karriereplanung lohnt auf jeden Fall. Schließlich ist die beste Investition die, in sich selbst.“

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